Sonntag, 30. Dezember 2007

Schwer, nach vorne gebeugt gehst du über den Sand.
Es zieht dich davon, aber du bleibst hier.
Ein gefangener Blick umhüllt Schweigen.
Toter raum der Seele.
Geschlagen geben war nicht deine Stärke.
Aber jemand ist stärker als du.
Akzeptiert hast du das nie.
Niemals wird jemand dich beugen.

Sieh dich an.
Du gehst schwer und nach vorne gebeugt über den Sand.
Gedanken verfliegen im Wind.
Ich seh die Schritte im Sand.
Dein Haar ist nass vom Regen.
Blühend schwebt die Sonne über mir. Sie lächelt mich an. Sie flüstert mir etwas ins Ohr. Traumhaft schön. Ich spür die Strahlen auf meiner Haut. Langsam taucht sie in mein Bew
usstsein ein und erfüllt mich mit Wärme. Nun strahle ich von innen. 

Und doch bin ich dunkel.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

ausgelaugt, kaputt, müde, schlapp, genervt, sinnloses dasein.
schlafenszeit, b*tch!

Sonntag, 2. Dezember 2007

Versammelt feiern wir
alle sind hier
ich freu mich
wie ein Knuterich

Mittwoch, 21. November 2007

ICH RUFE DICH, DU HÖRST MICH NICHT!

WO BIST DU NUR, MEIN SCHMETTERLING?

ICH VERMISSE DICH, ICH MACH MIR SORGEN!

WAS IST PASSIERT, DASS DU NICHT ANTWORTEST?

ICH LIEBE DICH, ICH LIEBE DICH!!
geweckt vom kalten wind der nacht
zog es mich hinaus
ohne es zu wollen
schwebte ich davon

verkleinerte ausgabe
eines riesentropfens
voller wärme und
kälte zugleich

dann traf es mich
wie ein blitz durchzuckte
es mich
und ich weinte

weinte und weinte
bis ich zu ersticken drohte
von den wärmenden und
kältenden tropfen

und ich umarmte den wind
der mich umspielte
und die ersten strahlen
die mich trafen

es wurde tag und er hasste mich
eindeutig
unaufhörlich
unwiederruflich

er hasste mich abgrundtief
und bließ mir jene freude
aus dem gesicht
des kindlichen schemas

je länger es dauerte
desto schlimmer wurde es
und als ich versuchte, mich zu
retten, ertrank ich in schlaf

Samstag, 10. November 2007

getragen vom schnee der marzipanschweine
im dunkeln reden
worüber man sich im hellen nicht traut


staunen, wie die welt sich dreht
arbeiten, leben, schlafen, reden
wolken ziehen, der wind weht
das sind die lebensfäden


glühend friere ich,
mummel mich ein
und denk an liebe
und die folgen
der einsamkeit
und wärme auf meiner haut
damals kitzelnd im gras liegend
habe ich gedacht, ich bin
glücklich,
aber es kommt immer
etwas, was einem
das glück
verstört!
waruM????
zum gestrigen tage
3 worte:
drei rote kreuze!

Dienstag, 23. Oktober 2007

ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, wut, ein wort, ein wort, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, liebe, ein wort, liebe, ein wort, liebe, ein wort, ein wort, liebeein wort, liebe, liebe, ein wort, liebe, ein wort, liebe, liebe, liebe, ein wort, liebe, ein wort, liebe, ein wort, liebe, ein wort, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, ein wort, liebe, ein wort, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, ein wort, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe. ichduersieeswirihrsie
regen, sonne, kalte nacht,
träume, sehnsucht, aufgewacht,
regen, sonne, gute zeit,
freude, sehnsucht, allzeit bereit.

liebe liebe gute fee
bitte tu mir nicht mehr weh
lass mich leben,
sei so gut,
bitte, nimm dein hut
und gut!

 sehen sie ein, dass er nicht da ist, um ertrunken auf der veranda zu liegen? wissen sie denn nicht, wie wunderbar es sein könnte, wenn er nicht nass wäre? hat mal jemand ein handtuch? er friert doch so,  was habt ihr nur gemacht? Was nur? Er war doch so gut und immer ehrlich. Spielt das denn gar keine Rolle mehr? Du Schuft!


Es liebt mich, es liebt mich nicht.....
platsche platsche feder,
wasser mag doch jeder,
geh schon mal nach haus!
Herman van Veen

Montag, 8. Oktober 2007

ich schlafe in einer dunklen kammer. sie ist etwa so groß wie mein kopf, doch lebe ich in ihr. sie ist mein beschützendes zuhause, doch liebt mich zu sehr.

alsbald will ich ausbrechen, kann aber nicht, weil sekundenkleber mich festhält. es ist magnetisch. jede poesie ist mir entflogen, die sehnsucht ist in hass und traurigkeit umgekommen. es liebt mich, ich hasse es. Es will mich, ich will nur rennen. Von der Welt rennen, schweben in den Lüften der Seeligkeit. Draußen ist es nun schon wieder dunkel geworden. Erschöpft sehe ich der Nacht entgegen und wünsche mir, in ihr aufzugehen. Raus in die Welt will ich marschieren, nur ich und der Wind, der mir die Richtung zeigt. Mein Ziel ist das Nirgendwo, immer auf der Reise. GEFAHR ruft mein Haus, GEFAHR ist auch dabei. Hand in Hand will ich mit dir gehen, Gefahr und dich küssen. Lieben will ich dich von Kopf bis Fuß, will dich umarmen und dir ins Gesicht lachen. Ich brauche dich ein wenig.

Dann wache ich auf und sehe Dunkelheit.

Donnerstag, 27. September 2007

ferne durchzieht mein land,
geistige und seelische.
durchlöchert mich und nimmt mir die luft
zum atmen,
die ich doch brauche.

Seelische ferne bringt mich um
den verstand
ist da, ganz groß, dunkel und grinst.
sitzt mit ironie und leichtigkeit auf meiner
nasenspitze und kitzelt mich.

es macht mich wahnsinnig, was alles passiert.
die welt dreht sich,
bis mir schwindlig wird und
ich mich hinsetzen muss

schmerzen durchziehen meinen verstand
der sich sowieso bald auflöst.
ich hab das gefühl
zu platzen.

doch keinen ruhigen ort in der welt
in der ich glücklich
schreien kann,
mich austoben,
bis ich vor erschöpfung
auf dem boden liege
und mir sage,
dass es mir gut geht.

doch das paradies ist so weit.

nur noch erschöpfung und machtlosigkeit

Montag, 17. September 2007

schwebend auf dem tanzseil
liege ich und schaue auf die welt
sie dreht sich

die sonne scheint
der wind ist lieblich
so wie mein tee
den lieb ich

glücklich taumel ich
durch die weite welt
getragen von den düften
die mich umgeben

der regen stört mich
nicht ein wenig
denn er singt
mein lied

Dienstag, 11. September 2007

Asche spiegelt sich im licht des spinnwebens wie ein regenbogen in der sonne. Ich kann nicht schlafen, denn dein lied ist zu leise. Ich kann es kaum hören. So weht der wind durch unsere liebe. Du hast deinen weg gefunden. Doch wohin führt er? zum ziel aller träume? träumst du etwa oder bin ich diejenige, die all dies nur erfunden hat? Sag mir, wer du bist? ich hör dein herz schlagen. das geräusch bohrt sich in meine gedanken. plötzlich stille. Du stirbst. Es ist notwendig, denn mit dir kan ich nicht weiter leben. Du erstickst mich, ohne, dass du es merkst. ich liebe und hasse dich zugleich, mein freund.

Hand in hand we pass the time.

Freitag, 7. September 2007

Danach

Wenn es geregnet hat,
schmeckt die Erde nach Hoffnung,
üppige Mahlzeit
für eine hungrige Stunde,
die Uhrzeiger drehen sich,
als wollten sie tanzen,
überall Ewigkeit,
für den Bruchteil einer Sekunde.

Mario Wirz

Mittwoch, 29. August 2007

Belogen, betrogen, erzogen, verzogen?
Gehasst, last, verpasst, passend.
Lieben, leiden, Lungen schreien.
Singen, springen, bringend klingen.
Gute worte, alte sitten.
Immer teilen, niemals splitten.
Gehend reden, redend gehen.
Auch mal nach dem rechten sehen.
Lügen, fügen, flügeln bügeln.
Mehr erleben, einen heben.
Saufen, raufen, immer in die traufe laufen.
Entlarven, hafen und endlich schlafen.
süße träume der nacht. Wann wache ich auf?
Wissen ist Macht! Aber was macht wissen mit uns??
gedanken am horizont fliegen umher
weit entfernt von mir ist der sturm
es brodelt und poltert
doch nichts passiert

gedanken an ein meer
die weite inspiriert mich
zu neuer sehnsucht
ein sonnenuntergang

gedanken ins blau
sternenguckerin
sonne und mond spielen das spiel
deshalb lachen sie

gedanken an dich
wo bist du nur weggefährte
ich denke an dich tag und nacht
und bist nicht hier


gedanken sind des dichters brot.
getragen im boot der sehnsucht
pathos strömt durch meine venen
der hafen der seele
ich spüre ihn
Stimmen grinsen mich an. Ich sehe mein Spiegelbild und plötzlich geht mir ein Licht auf: Ich bin unsichtbar!

Dienstag, 21. August 2007

Öffne deine Augen, sieh:

Dort draußen ist eine Welt, die nach dir ruft.

Lass sie nicht heiser zurück!
Sommerliebe in der Nacht.
Sommer was hast du gemacht?
Leise, still, fast sternenklar
warst du immer für mich da.

Treu hieltest du mir deine Hand.
So hab ich mich noch nie gekannt.
Frei, lebendig, ja, sogar froh!
früher war ich nie so.

Sommer, du mein Träumender.
Ach, wenn ich nur Flieder wär.
Schweben würd ich über dir.
Lachen könnten wir.

Sommer, du hast mich belebt.
Ich hatte dich gewebt.
Aus tausend kleinen Scherben
konnt ich dich erwerben.

Ruhig liegst du neben mir.
Ich schau dich an,
wir sind hier.
Stumm lächelst du.

Sommer, es gibt dich.
Ich streich dir über dein Gesicht.
Du regst dich nicht,
doch ich weiß, du liebst mich.

Dienstag, 14. August 2007

Es tut gut, zu weinen.
Man sieht viele Dinge klarer.

Die welt dreht sich, doch du stehst still.
Etwas zerfrisst dich und lebt in dir.
Tausend Stiche, tausend Lieder.
Alle Jahre wieder.

Alles dreht sich, doch du schweigst still.

Etwas kämpft mit dir.
Es hält dich und
schüttelt all die lieblichen gesänge aus dir heraus.
Und du schweigst still.

Es redet auf dich ein,
brüllt dir die Kälte ins Gesicht.
Und du schweigst still.

Es brennt dir Grimassen
auf die Haut.
Und du schweigst still.

Tausend Stiche, tausend Lieder.
Jedes Jahr, immer wieder.

Und du schweigst still und gehst.


Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre.... wo bleibt all die Zeit? Was machen wir mit ihr?

Ich sollte sie nutzen. Doch die Ironie des Schicksals will es nicht.

Gefangen leg ich mich nieder und weine.

Dienstag, 7. August 2007

zurück zum glück
finden, was man sucht
die suche nie beenden
am ende ist alles gut


Wenn es regnet
Die Gedanken eine rush hour
Töne sind verschwommen
dein Lied lässt nach

Häuser reden wie Blumen in der Nacht
Du schweigst und lächelst nur
Nur der Wind allein weiß Bescheid
Er schwingt immer fort und

liebt dich wie du bist

(inspiriert von dem Film Kammerflimmern mit Matthias Schweighöfer und Jessica Schwarz)

Sonntag, 1. Juli 2007

alleine im sand des meeres schwimmend setze ich mich auf eine bank und lese. Der Stock ist schon abgebochen, die Milch ist auch sauer geworden und mein Herz schlägt Sahne. Die Atmosphäre des Abends erinnert mich an das Rauschen einer Mikrowelle in einem Wohnwagen auf einer Autobahn.
Der Stehplatz ist besetzt und man muss gehen.
Ich träume. VOm Schaum der Besseren, vom Besseren des Schaumes, von Rauschen, dem Block der Sehnsucht, ich lebe ein Blockleben. Trostlos gehe ich dahin, niemand hindert mich. Wie denn, denn keiner beachtet mich. Alles fließt und doch steht es still. Ich habe manchmal den Eindruck, es ist sinnlos, das zu machen, was man gerade macht. Das Leben ist manchmal so erzwungen, dass es einem wehtut. Das Lachen bleibt im Halse stecken, weil man notgedrunken so tun soll, wie man nie im Leben ist.
Ich hasse Schubladen. Und doch habe ich viele gemalt in meiner Zeichnung. Ich musste, sonst wäre der Schrank kein Schrank geworden.
Immer diese Schubladen. Und wenn man heraustritt, ist man unerwarteterweise fremd. Der Mensch, das Ich, entspricht nicht mehr den Erwartungen und wird taub.
Manchmal wünsche ich mir, ich wäre taub. Doch dann denke ich an meine Liebe und wünsche mir, sie trotzdem hören zu können, obwohl ich taub wäre. Das einzige, was noch zu mir hervordringt, das soll es sein.
Menschen sind manchmal so wunderbar und manchmal so grausam. Ich sehe es an mir selbst. Manchmal ist das Leben ein einziger Glücksfall, und den Rest der Zeit wünsche ich mir die Pest für die Welt. Der Hass überfällt mich, weil ich meinen eigenen Vorstellungen nicht genüge und den Hass auf mich selbst auf andere projeziere. Schlimm, aber eine kaputte seele hat nicht immer das glück.

gut nacht...

Dienstag, 12. Juni 2007

Purpurne Regen über dem Meer,
Alles ist Segen, doch ich fühl mich leer.
Hand im Himmel, Sterne gesehen,
Grüß die Narzissen, sie blühen so schön.

Purpurne Regen, war es der Schmerz?
Leuchten die Sterne auch im März?
Wollten wir nicht doch noch lachen?
Oder ist es verschwunden zwischen all dem Hassen?

Hatten wir uns nicht mal so gern?
Was ist passiert, warum bist du mir nah, aber doch so fern?

Purpurne Regen, ich weiß es nicht.
Stumm blickst du in mein Gesicht.
Lächelst mich an, gibst mir die Hand.
Zusammen gehen wir an den Strand

der Unendlichkeit zurück.

Sonntag, 10. Juni 2007

Danach

Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sirht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen-
da hat sie nu den Schentelmen.
Na, un denn-?

Denn jehn die beeden brav ins Bett.
Na ja... diß is ja auch janz nett.
A manchmal möchte man doch jern wissen:
Wat tun se, wenn se sih nich kissn?
Die könn ja doch nich imma penn...!
Na, un denn-?

Denn säuselt im Kamin der Wind.
Denn kriecht det junge Paar ´n Kind.
Denn kocht sie Milch. Die Milch looft üba.
Denn macht er Krach. Denn weent sie drüba.
Denn wolln sich beede jänzlich trenn...
Na, un denn-?

Denn is det Kind nich uffn Damm.
Denn bleihm die beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haar:
Vorn doof und hinten minorenn...
Na, un denn-?

Denn sind se alt.
Der Sohn haut ab.
Der Olle macht nu ooch bald schlapp.
Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit-
ach, Menschenskind, wie liecht det weit!

Wie der noch scharf uff Muttern war,
det is schon beinah nich mehr wahr!
Der olle Mann denkt so zurück:
Wat hat er nu von seinem Jlück?
Die Ehe war zum jrößten Teile
vabrühte Milch un Langeweile.
Und darum wird beim happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.


Kurt Tucholsky
Gefühle erleben,
Willen erstreben,
Sachen weggeben,
ich hasse den Regen.
Ich wünsche mir,
ich wär ein Tier,
welch da und hier,
nicht sieht ich, sondern wir.
Heut ist ein Tag,
den ich nicht mag,
und ich mich frag,
was keiner wagt.

Montag, 4. Juni 2007

IM       VOR-     FELD

ES
   IST
       EIN
            WEITES

                       F-E-L-D
geräusche hört das lamm in seiner angst nur von weitem

der ganze streit gestern hat ihm nichts ausgemacht

doch nun hat es sich flüchtend gegen den wolf gestellt

strahlt ihm seine angst ins gesicht und faucht

im geiste hätte es weinend die straße verlassen, die ihn in den Tod führte

doch es stellt sich nun heraus, dass es doch weinend die straße verlässt

es weint, wehrt sich, will nicht

ein willen, der nicht willen genug ist

ein weinen, dass keiner erhört, weil kein anderer da ist
kein lamm, kein helfender schutz
niemand
Ich stehe daneben und überleg, was ich dazu dichten kann:

Das Schwein, das schweigt, ist groß.es schweigt, denn nichts ist los. Wirklichkeit ist nicht da.
Träume sind niemals wahr.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Fahrt

(vom 25.5.2007)

Ich träume vom Blau des Duftes,
vom Grün des Windes,
der durch meine Haare weht,
bis es vergeht.
Ich liebe das Liebliche des Mittags,
dass Leuchten, dass sich in den Augen wiederspiegelt.
Und ich bin glücklich.


Augen              sehen
Ohren                                      hören
Nase                                                   riechen
Mund          schweigen
Wind                               spielen
Seele       frieren
Bruder                       umarmen
Haut                                                kitzeln


Das Leben ist wunder........bar......für dich.

Donnerstag, 17. Mai 2007

liebestrunken huscht es durch die nacht, auf der suche nach leben, frieden und dem glück. es wartet, schaut vorsichtig, es muss sich hüten. doch dann findet es sich im gewirr der nacht. es lebt, liebt und sehnt nach dem etwas in sich, dass einmal war, vor langer zeit. als die wiesen blüten und die bäume grünten. als die seele froh und frei sich der welt zuwandte und es ihr entgegen schrie. als die wonne noch wonnte, und die spatzen auf den dächern doch nicht so fern schienen.
dies ist vergangenheit. für immer? nein, ich glaube nicht, doch wann gibt es ein wiedersehen? wann gibt es ein ende? gibt es wirklich ein ende? sag es mir, freund.

Sonntag, 13. Mai 2007

wollen wir uns wiedersehn? im garten voller erbsen?
wollten wir uns nicht verstehn? unter lauter schmerzen?
habe mich zu oft getäuscht. ging vielleicht zu weit.
werde nun getäuscht von mir, habe nun die freiheit.
flieg du kleiner mops im sand, flieg bis an den rand der welt
folg dem sonnenstrahl und du wirst sehn,
ich bin bei dir, bei dir, für immer.

Daylight

Der Wind steht hoch
oben über dem Wasser
und singt sein Lied.
Das Nass erkennt die Melodie

und tanzt dazu.
Darauf bricht der Morgen an
und erstickt das Fest der Dunkelheit. 


Donnerstag, 10. Mai 2007

leere. gähnend breitet sie sich aus, zerfrisst winnie puh und all die anderen bunten.
wut. stinkend ist sie bei mir, hält mich fest, darf mich nicht packen. kämpf dagegen an.
worte. trostlos und ohne wiederhall.
reden, reden. was soll ich reden?  schweigend frage ich mich, was die welt von mir will. reden, reden, reden. die kunst der rede.
nicht mehr reden. schweigen. stille. leere.

Dienstag, 8. Mai 2007

flieg davon, flieg mein kleiner freund, lass dich nicht erschweren, dich nicht biegen, bis du zergehst. der dorn in meinem auge lässt mich bluten. das messer in meinem herzen ebenso. der tag vergeht, ich bin schwer, habe angst, möchte schweben, wie mein kleiner gefährte im himmel. tiehierf!!! lass sie mich spüren. ich will ierf sein!!!! lass mich gehen.

Freitag, 4. Mai 2007

"Om du försöker ignorera en knackning på din dörr, skrik då inte 'Nej!' när någon frågar: 'Är det någon hemma?'."
müde
beeilt
verwundert
zweifelnd
widerstrebend
doch drin
genervt
schockiert
gefreut
gefeiert
gelacht
verträumt
müde
müde
müde
kraftlos
müde
mir ist schlecht
müde
wunschlos
planlos
müde
ende.

Donnerstag, 3. Mai 2007

wunderschöne ferienzeit, leider ist sie noch so weit. wünschte mir ein wenig ruh und ein kleines eis dazu.
tage kommen, tage gehen, donnerstag ist da gewesen, nun ist bald das große fest. verwirrung. wirrung

wirr
hab ich dich dort gefunden!

ohne worte, kalt und nass, halte dich bei mir fest, dann
fliegen wir durch die nacht.

Dienstag, 1. Mai 2007

4 tage nichts geschrieben, 4 tage ohne sinn. 4 tage, die schwiegen, 4 tage gingen dahin. wollte nun wieder schweben, im dunst des blauen scheins. neue bücher, neue ideen, alte lieder immer wieder.

Willkommen, o silbener Mond, schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund! (Friedrich Gottlieb Klopstock)

Freitag, 27. April 2007

Aufgabe im Deutsch-Leistungskurs:
vorgegeben war eine Zeile von Heine:
da drunten fließt der blaue


wir sollten weiterdichten:

a. Reigen hinunter mit Schweigen,
b. Körper im Schatten des Morgenlichts.

und ein Knabe fährt im Kahne

a. das Boot, welches umkippt und sinkt.
b. und spricht (zu sich).
antihelden, voller pracht, wollten uns fliegen lassen. davor aber doch pflichtbewusst alles geben, damit das sprichwort wieder stimmt.

Donnerstag, 26. April 2007

rein, raus, ein, aus. voll mit glück, oder doch nur schmuck. hat mal wieder nicht gereicht, wollte doch noch mehr. Wieder mal ein kwä kwä, hier mal lachen, da mal langeweile. Die Welt dreht sich, wieso eigentlich? was wären wir ohne sie. was wäre die wespe ohne die menschen? was wäre der mensch ohne die wespe. sie surrt, bleibt mit der leichtigkeit einer wespe in der luft, fliegt davon, immer wieder von vorn. gedächnisschwund. das vergessen brennt sich in die seele, die welt dreht sich, doch niemand kann sie anhalten, um einmal durchzuatmen und nachzudenken, über die vergessenen, über das vergessen, über den mut der gedanken, die kommen und gehen.

und wieder bin ich verloren.

Mittwoch, 25. April 2007

viel gelacht doch viel geschafft. müde durch die welt getappst, alles nur in rot gesehn, mäusestill war es neben mir. hoffe, dass bleibt nicht so.
Wolle wollte heute gehen, wollte sollte aber stehen. Kwietsch Kwietsch macht es immer, wenn ich geh, die dummen dinger.
habe mal davon geträumt, dass die sonne heute scheint. als ich heut aufgewacht bin, schien sie so still vor sich hin. wundervolle frühlingsluft hätt ich gern gehabt, als ich rot sah in meinem boot, über meinem dach.
ich dächte, ich hätt heut ein ufo gesehen, dass mir gewunken hat, dabei war es doch nur ein baum, der seine blätter im leichten wind hin und her webte.
wie sind alle engel mit einem flügel. um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen

Dienstag, 24. April 2007

ein schöner tag nimmt sein ende, ich zieh mein hut und liege gut. mein grummel grummelt, der pudding war auch kurz da und ich lieg wieder im felde des daseins. schöne neue welt, unsre feinde sind wir selbst, so ging das lied, dessen band es nicht mehr gibt. gibt es mehr als wir uns denken? gibt es ein anderes ich? wollen wir eigentlich nicht alle das selbe? und warum will jeder anders sein als der rest? was gibt uns das recht, uns besonders zu nennen? sollten wir nicht erst einmal stolz darauf sein, dass wir überhaupt leben? leere felder, stolze herden, alle glänzen, alle werden, wollen wir, sollen wir? was ist bunt und warum?

Montag, 23. April 2007

hast dich nicht verändert
seit
seit ich
seit ich dich
seit ich dich sah
wo warst du
all die zeit
wo sind deine träume
wo ist all dein gefühl?
hast dich nicht verändert,
bist nur etwas dünn
bist nur etwas dünner
als beim letzen mal
deine seele ist immer noch so dünn
du hast dich immer noch nicht erhellt.
wie ich dich geliebt hab
wie ich dich liebe
deine gebrechliche stimme
dein lächeln, das verstummt,
wenn ich dich berühre,
ganz sacht,
damit du mich küsst.
ich vermiss dich nun,
wo gehst du hin?
wo werd ich sein?
wo bin ich?
was tue ich nur ohne dich.
du bist meine stadt
die stadt, in die ich hineingeboren wurde
der wind blüht,
die blumen wehen,
ich bin dein traum
dein leben, mein.

Sonntag, 22. April 2007

wunschvoll glücklich liege ich im graben und sehe die welt über mir. wie komme ich hier her? wo soll ich hin? was war mein weg? ich bin geflogen, und nun ist alles vorbei. ich sterbe.

Samstag, 21. April 2007

kinder, die fliegen lernen schneller... was ist der unterschied zwischen grau und silber? wozu haben wir uns nie gefragt, ob die sonne nicht doch nur einbildung ist? gibt es uns wirklich? ist alles, was wir sehen, auch wirklichkeit? der wille entscheidet...

Donnerstag, 19. April 2007

Angst ist ein Weggefährte, den du einmal in deinem Leben getroffen hast und dann nie wieder los wirst.