Montag, 4. Juni 2007

geräusche hört das lamm in seiner angst nur von weitem

der ganze streit gestern hat ihm nichts ausgemacht

doch nun hat es sich flüchtend gegen den wolf gestellt

strahlt ihm seine angst ins gesicht und faucht

im geiste hätte es weinend die straße verlassen, die ihn in den Tod führte

doch es stellt sich nun heraus, dass es doch weinend die straße verlässt

es weint, wehrt sich, will nicht

ein willen, der nicht willen genug ist

ein weinen, dass keiner erhört, weil kein anderer da ist
kein lamm, kein helfender schutz
niemand
Ich stehe daneben und überleg, was ich dazu dichten kann:

Das Schwein, das schweigt, ist groß.es schweigt, denn nichts ist los. Wirklichkeit ist nicht da.
Träume sind niemals wahr.

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