Donnerstag, 27. September 2007

ferne durchzieht mein land,
geistige und seelische.
durchlöchert mich und nimmt mir die luft
zum atmen,
die ich doch brauche.

Seelische ferne bringt mich um
den verstand
ist da, ganz groß, dunkel und grinst.
sitzt mit ironie und leichtigkeit auf meiner
nasenspitze und kitzelt mich.

es macht mich wahnsinnig, was alles passiert.
die welt dreht sich,
bis mir schwindlig wird und
ich mich hinsetzen muss

schmerzen durchziehen meinen verstand
der sich sowieso bald auflöst.
ich hab das gefühl
zu platzen.

doch keinen ruhigen ort in der welt
in der ich glücklich
schreien kann,
mich austoben,
bis ich vor erschöpfung
auf dem boden liege
und mir sage,
dass es mir gut geht.

doch das paradies ist so weit.

nur noch erschöpfung und machtlosigkeit

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