ich schlafe in einer dunklen kammer. sie ist etwa so groß wie mein kopf, doch lebe ich in ihr. sie ist mein beschützendes zuhause, doch liebt mich zu sehr.
alsbald will ich ausbrechen, kann aber nicht, weil sekundenkleber mich festhält. es ist magnetisch. jede poesie ist mir entflogen, die sehnsucht ist in hass und traurigkeit umgekommen. es liebt mich, ich hasse es. Es will mich, ich will nur rennen. Von der Welt rennen, schweben in den Lüften der Seeligkeit. Draußen ist es nun schon wieder dunkel geworden. Erschöpft sehe ich der Nacht entgegen und wünsche mir, in ihr aufzugehen. Raus in die Welt will ich marschieren, nur ich und der Wind, der mir die Richtung zeigt. Mein Ziel ist das Nirgendwo, immer auf der Reise. GEFAHR ruft mein Haus, GEFAHR ist auch dabei. Hand in Hand will ich mit dir gehen, Gefahr und dich küssen. Lieben will ich dich von Kopf bis Fuß, will dich umarmen und dir ins Gesicht lachen. Ich brauche dich ein wenig.
Dann wache ich auf und sehe Dunkelheit.
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