Mittwoch, 21. November 2007

geweckt vom kalten wind der nacht
zog es mich hinaus
ohne es zu wollen
schwebte ich davon

verkleinerte ausgabe
eines riesentropfens
voller wärme und
kälte zugleich

dann traf es mich
wie ein blitz durchzuckte
es mich
und ich weinte

weinte und weinte
bis ich zu ersticken drohte
von den wärmenden und
kältenden tropfen

und ich umarmte den wind
der mich umspielte
und die ersten strahlen
die mich trafen

es wurde tag und er hasste mich
eindeutig
unaufhörlich
unwiederruflich

er hasste mich abgrundtief
und bließ mir jene freude
aus dem gesicht
des kindlichen schemas

je länger es dauerte
desto schlimmer wurde es
und als ich versuchte, mich zu
retten, ertrank ich in schlaf

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