Dienstag, 14. August 2007

Es tut gut, zu weinen.
Man sieht viele Dinge klarer.

Die welt dreht sich, doch du stehst still.
Etwas zerfrisst dich und lebt in dir.
Tausend Stiche, tausend Lieder.
Alle Jahre wieder.

Alles dreht sich, doch du schweigst still.

Etwas kämpft mit dir.
Es hält dich und
schüttelt all die lieblichen gesänge aus dir heraus.
Und du schweigst still.

Es redet auf dich ein,
brüllt dir die Kälte ins Gesicht.
Und du schweigst still.

Es brennt dir Grimassen
auf die Haut.
Und du schweigst still.

Tausend Stiche, tausend Lieder.
Jedes Jahr, immer wieder.

Und du schweigst still und gehst.


Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre.... wo bleibt all die Zeit? Was machen wir mit ihr?

Ich sollte sie nutzen. Doch die Ironie des Schicksals will es nicht.

Gefangen leg ich mich nieder und weine.

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