Donnerstag, 27. September 2007

ferne durchzieht mein land,
geistige und seelische.
durchlöchert mich und nimmt mir die luft
zum atmen,
die ich doch brauche.

Seelische ferne bringt mich um
den verstand
ist da, ganz groß, dunkel und grinst.
sitzt mit ironie und leichtigkeit auf meiner
nasenspitze und kitzelt mich.

es macht mich wahnsinnig, was alles passiert.
die welt dreht sich,
bis mir schwindlig wird und
ich mich hinsetzen muss

schmerzen durchziehen meinen verstand
der sich sowieso bald auflöst.
ich hab das gefühl
zu platzen.

doch keinen ruhigen ort in der welt
in der ich glücklich
schreien kann,
mich austoben,
bis ich vor erschöpfung
auf dem boden liege
und mir sage,
dass es mir gut geht.

doch das paradies ist so weit.

nur noch erschöpfung und machtlosigkeit

Montag, 17. September 2007

schwebend auf dem tanzseil
liege ich und schaue auf die welt
sie dreht sich

die sonne scheint
der wind ist lieblich
so wie mein tee
den lieb ich

glücklich taumel ich
durch die weite welt
getragen von den düften
die mich umgeben

der regen stört mich
nicht ein wenig
denn er singt
mein lied

Dienstag, 11. September 2007

Asche spiegelt sich im licht des spinnwebens wie ein regenbogen in der sonne. Ich kann nicht schlafen, denn dein lied ist zu leise. Ich kann es kaum hören. So weht der wind durch unsere liebe. Du hast deinen weg gefunden. Doch wohin führt er? zum ziel aller träume? träumst du etwa oder bin ich diejenige, die all dies nur erfunden hat? Sag mir, wer du bist? ich hör dein herz schlagen. das geräusch bohrt sich in meine gedanken. plötzlich stille. Du stirbst. Es ist notwendig, denn mit dir kan ich nicht weiter leben. Du erstickst mich, ohne, dass du es merkst. ich liebe und hasse dich zugleich, mein freund.

Hand in hand we pass the time.

Freitag, 7. September 2007

Danach

Wenn es geregnet hat,
schmeckt die Erde nach Hoffnung,
üppige Mahlzeit
für eine hungrige Stunde,
die Uhrzeiger drehen sich,
als wollten sie tanzen,
überall Ewigkeit,
für den Bruchteil einer Sekunde.

Mario Wirz