alleine im sand des meeres schwimmend setze ich mich auf eine bank und lese. Der Stock ist schon abgebochen, die Milch ist auch sauer geworden und mein Herz schlägt Sahne. Die Atmosphäre des Abends erinnert mich an das Rauschen einer Mikrowelle in einem Wohnwagen auf einer Autobahn.
Der Stehplatz ist besetzt und man muss gehen.
Ich träume. VOm Schaum der Besseren, vom Besseren des Schaumes, von Rauschen, dem Block der Sehnsucht, ich lebe ein Blockleben. Trostlos gehe ich dahin, niemand hindert mich. Wie denn, denn keiner beachtet mich. Alles fließt und doch steht es still. Ich habe manchmal den Eindruck, es ist sinnlos, das zu machen, was man gerade macht. Das Leben ist manchmal so erzwungen, dass es einem wehtut. Das Lachen bleibt im Halse stecken, weil man notgedrunken so tun soll, wie man nie im Leben ist.
Ich hasse Schubladen. Und doch habe ich viele gemalt in meiner Zeichnung. Ich musste, sonst wäre der Schrank kein Schrank geworden.
Immer diese Schubladen. Und wenn man heraustritt, ist man unerwarteterweise fremd. Der Mensch, das Ich, entspricht nicht mehr den Erwartungen und wird taub.
Manchmal wünsche ich mir, ich wäre taub. Doch dann denke ich an meine Liebe und wünsche mir, sie trotzdem hören zu können, obwohl ich taub wäre. Das einzige, was noch zu mir hervordringt, das soll es sein.
Menschen sind manchmal so wunderbar und manchmal so grausam. Ich sehe es an mir selbst. Manchmal ist das Leben ein einziger Glücksfall, und den Rest der Zeit wünsche ich mir die Pest für die Welt. Der Hass überfällt mich, weil ich meinen eigenen Vorstellungen nicht genüge und den Hass auf mich selbst auf andere projeziere. Schlimm, aber eine kaputte seele hat nicht immer das glück.
gut nacht...